Sein eigener Wille spielte keine Rolle mehr. Das war schlimmer, als nicht sprechen zu können. Es war, als würde er langsam ausgelöscht.

Nach einem schweren Motorradunfall wird Timo in die abgeschiedene Rehaklinik, den „Markwaldhof“ verlegt. Hier soll er so schnell wie möglich wieder wie der Alte werden. Doch seine Genesung schreitet beinahe zu schnell voran. Und nicht nur das weckt in Timos Misstrauen, denn nachts geschehen merkwürdige Dinge am Markwaldhof. Ist Timo wirklich der einzige, der das bemerkt? Fragen kann er wegen seines blockierten Sprachzentrums nicht und so ist er ganz auf sich allein gestellt.

Meine Meinung

Ursula Poznanski hat mich mit ihren Jugendbüchern bisher nie enttäuscht. So war es auch bei „Thalamus“.  Der Markwaldhof bildet die perfekte Kulisse für Timos merkwürdige Entdeckungen und seine neuen Freunde empfand ich als sehr sympatisch. Besonders Karl ist mir ans Herz gewachsen, weil er so lustig ist und die Stimmung auflockert. Auch das Cover des Buchs gefiel mir, da es den medizinischen Aspekt unterstreicht. Die positive Kritik an „Thalamus“ kann ich absolut nachvollziehen. Es war wirklich unmöglich, vor der letzten Seite aufzuhören.

Mein Fazit

Mit Schauer, Spannung und Witz überzeugt Ursula Poznanski mich ein weiteres Mal, weswegen ich ihrem Buch „Thalamus“ 9,5 von 10 gruseligen Rehakliniken verleihe.

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