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Ein rätselhafter Koffer des Fundus der Artist*innenschule versetzt Biko in seinem ersten Schuljahr ins Jahr 1918. Er begleitet den Zimmerjungen, Clown und Kriegsheimkehrer Pico dabei, wie er zwei skandalöse Morde miterlebt: Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht werden kurzerhand mundtot gemacht, weil sie sich gegen den Krieg und für die Rechte der Arbeiter*innen einsetzen! Und eigentlich will Pico einfach nur ein ruhiges Leben führen, in dem er seine Wünsche und Träume leben kann. Genau wie Biko.

Biko hat’s geschafft! Die Aufnahmeprüfung der berühmten Artist*innenschule in Berlin ist kein Zuckerschlecken, doch Biko konnte die Jury mit seinen Capoeira-Künsten überzeugen. Auch sein Zimmergenosse hat ein Spezialgebiet: am liebsten steht er Kopf und trainiert am chinesischen Mast Handstand. Hartes Training wartet auf ihn, doch neben den verschwitzten Turnhallenbesuchen gibt’s auch Unterricht im Darstellenden Spiel, um zu lernen, wie sie eine Bühnenshow aufführen können. Biko ist sofort begeistert von seinem Lehrer Herrn Vito und dem alten Koffer mit dem Geheimfach mit den verstaubten Dokumenten von 1919. Plötzlich zieht es Biko in den Bann der Geschichte Picos, an dessen Seite er durch das Berliner Nachtleben 1919 streift. Mit ihm hat er nicht nur das erste Mal verliebt sein gemeinsam, sondern auch Pico entdeckt die Artistik für sich und beginnt in einer großen Gefahrensituation wortwörtlich „den Clown zu spielen“.

Aber was hat das alles mit Bikos Leben im Hier und Jetzt zu tun?!

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