In meiner Handfläche liegt, matt in der Sonne schimmernd, eine Drohne.

Mel hatte schon immer ein besonderes Verhältnis zu Bienen. Ihr ganzes Leben kann sie mit den kleinen Brummern, die ihr immer so viel Beruhigung schenken, singen. Doch eines Tages findet sie den Bienenstock vor ihrer WG in Aufruhr vor und kurze Zeit später entdeckt sie auch die Ursache –  eine schwarze Biene, die sich bei genauerem Hinsehen als winzig kleine Drohne entpuppt. Irgendjemand scheint es auf die fleißigen Tiere abgesehen zu haben. Aber wer würde so etwas tun?

Meine Meinung

Mir gefiel das Buch wirklich gut. Mels hippe WG und ihre witzigen Mitbewohner muss man einfach gern haben und ihre Kochkünste lassen einen beim Lesen hungrig werden. Claudia Praxmayer macht mir ihrem Thriller auf das Bienensterben und die damit verbundenen Folgen aufmerksam, ohne den moralischen Zeigefinger zu erheben, was mir ebenfalls sehr gefiel. Anfänglich versprach die Geschichte Spannung, was ich gegen Ende hin jedoch nicht mehr so ganz behaupten konnte. Es wurde zwar nie langweilig, aber das Ende konnte mich dennoch nicht so ganz für sich gewinnen. Allerdings muss ich sagen, dass ich mittendrin wirklich gefesselt war und das Buch demnach immer noch empfehlen kann.

Mein Fazit

Ein aktuelles Thema, coole Charaktere und zwischendurch ordentlich Spannung. Minuspunkte gibt es für das etwas lahme Ende – ich gebe „Bienenkönigin“ 7 von 10 fleißigen Bienchen.

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