„Der Kaiser verlangt von mir, mein unschuldiges Lämmchen zur Schlachtbank zu schicken. Ohne mich. Stattdessen bekommt er meine Anakonda.“

Um das Leben ihrer Tochter zu schützen, besorgten Sidonias Eltern ihr vor einigen Jahren Nemesis, eine Diabolic. Nur ihr Aussehen gleicht dem eines Menschen, in Wahrheit sind Diabolics die tödlichsten Waffen des Universums und ähneln eher einem Raubtier. Sie können nur für ein einziges Wesen Liebe empfinden und das ist der Mensch, auf den sie geprägt werden. Nemesis würde sterben für Sidonia und geht aus diesem Grund auch ohne zu zögern an ihrer Stelle an den imperialen Kaiserhof. Doch nicht nur ihre falsche Identität als Sidonia bereitet ihr Schwierigkeiten, auch scheint der Kaiser etwas Furchtbares zu planen. Nemesis kann niemandem trauen, doch Tyrus, der wahnsinnige Neffe des Kaisers, weckt Gefühle in ihr, die sie eigentlich nur für Sidonia empfinden sollte. Gefühle, die ihr an einem Ort wie diesen sehr gefährlich werden könnten.

Meine Meinung

Das Buch war auf jeden Fall spannend und bis zur letzten Seite war unklar, wie sich die undurchsichtigen Intrigen am imperialen Kaiserhof auflösen würden. Auch gefielen mir die Skrupellosigkeiten und zahlreichen Enthüllungen, die einen immer wieder überraschten. Allerdings nervte mich irgendwann das ewige hin und her zwischen Nemesis Gefühlen für Tyrus und ihrem Gedanken, sie dürfe diese Gefühle nicht empfinden. Außerdem wurde sie mir später im Buch etwas zu menschlich und die Idee der gnadenlosen Killerin ging etwas verloren. Ich weiß, dass das die Intention der Autorin war, dennoch konnte ich mich mit dieser Wendung nicht wirklich anfreunden.

Mein Fazit

Geniale Verwicklungen und ein neuartigerer Fantasygedanke bringt „Diabolic“ definitv mit sich. Ohne viel vorwegzunehmen kann ich aber sagen, dass die Hauptfigur und ihre Charakterzüge Geschmacksache sind und mir persönlich nicht zusagten.

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