„Ich glaube, wir alle sind Monster, den Albträumen des jeweils anderen entsprungen.“

Als Bändigerin ist es Kaylas Aufgabe, eines der vielen Monster, die die Stadt Praha belagern und bedrohen, an sich zu binden, um die Bevölkerung Prahas mit dessen Hilfe gegen die Monster aus dem Wald zu verteidigen. Eine Aufgabe, die ihr nicht zu liegen scheint. Doch als sie eines der seltensten Monster, einen Schattenläufer, in der Gestalt eines Wolfes, bändigt und dieser sich in einen gut aussehenden  Mann verwandelt, muss sie alle Dinge in Frage stellen, die die Menschen jemals über die Monster zu wissen glaubten. Aber nicht nur die ständige Gefahr, der Mann könnte sich zurück in den grausamen Wolf verwandeln, den sie an sich band, bereitet Kayla Sorgen. Auch gibt es in der Bevölkerung Prahas Unruhen. Eine Gruppe, die sich die Wilde Jagd nennt, agiert gegen die Bändiger, da sie sich außen vor gelassen und ausgebeutet fühlen. Kayla muss sich für eine Seite entscheiden, obwohl sie beide doch letztendlich gegen die Monster kämpfen. Keine Frage, ein zwiegespaltenes Praha könnte den Monstern nicht mehr standhalten.

Nervenaufreibend und romantisch. Die Charaktere sind sehr liebevoll und komplex ausgearbeitet und die Geschichte nimmt an einigen Stellen sehr überraschende Wendungen ein. Mir gefällt die Idee des Buches und dessen Ausarbeitung sehr, Laura Kneidl streut immer zur richtigen Zeit vereinzelte Informationen, die es einem schwer machen, das Buch aus der Hand zu legen. Leider gefällt mir persönlich das Cover nicht besonders, aber ich bin froh, „Herz aus Schatten“ trotzdem gelesen zu haben.

 

 

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