Sie kämpfte gegen die Hände an, die sie festhielten. Kämpfte mit aller Kraft darum, noch einen letzten Blick auf ihre Schwester zu erhaschen.

Die Schwestern Serina und Nomi leben in einem Land, in dem Frauen kaum Rechte haben. Serinas größter Traum war es immer, eine Gespielin des Thronfolgers, eine sogenannte Grace zu werden. Seit feststand, dass sie einmal eine richtige Schönheit werden würde, wurde sie auf Anmutigkeit und Eleganz trainiert, auf ihr späteres Leben als Grace. Nomi hingegen wehrt sich gegen die Unterdrückung der Frauen. Doch als die beiden im Palast des Regenten angelangen, ändert sich ihr Leben drastisch. Durch ein Missverständnis wird Serina angeklagt und in ein grausames Frauengefängnis auf einer einsamen Insel verbannt, auf der sich die Frauen in Klans aufteilen und gegenseitig blutige Kämpfe um Nahrung führen. Nomi muss im Palast bleiben. Sie fühlt sich eingesperrt und allein und die beiden attraktiven Königssöhne verwirren sie zutiefst. Was ist falsch und was ist echt?

Stark und rebellisch. „Iron Flowers“ hat mich wirklich beeindruckt. Die Ungerechtigkeit, mit der Frauen behandelt werden, macht einen wütend und Serinas und Nomis eiserner, unbezwingbarer Wille ist wahnsinnig inspirierend. Sie lassen sich nicht unterdrücken und ich fand es sehr interessant, wie die beiden Schwestern plötzlich Leben tauschten und in ein neues Leben gezwungen wurden, dass sie vor große Herausforderungen stellte. Mir gefielen außerdem die verwirrenden Spuren, die die Autorin legt, sodass man gar nicht mehr weiß, wem man trauen kann. Das Buch hat mich gefesselt und wird mir noch lang im Kopf bleiben.

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