Was ein kleines Flüchtlingsmädchen gesehen zu haben glaubt, interessiert die einen Scheiß. Nichts da. Wenn du ein Problem hast, musst du selber sehen, wie du weiterkommst.

Nachdem Tina als kleines Kind mit ihrer Mutter aus dem Kongo nach Sangui City in Kenia floh, nahm ihre Mutter eine Stelle als Dienstmädchen bei einem reichen Geschäftsmann an. Als Tina ihre Mutter eines Tages kaltblütig ermordet auffindet, ist sie sich sicher, den Mörder zu kennen. Mithilfe ihrer hart erkämpften Fähigkeiten als Diebin und der größten Gang der Stadt in ihrem Rücken verschafft sie sich Zutritt zu dem Haus des Mannes, den sie als Mörder ihrer Mutter vermutet, um endlich Rache zu nehmen. Doch Tina muss erkennen, dass die Wahrheit ganz anders ist und sich die Frage stellen, wie viel sie über ihre Mutter und deren Vergangenheit eigentlich weiß.

Atemberaubend spannend, ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. „City of Thieves“ ist sehr aktuell und vor allem Tinas Konflikt mit sich zwischen distanziertem Straßenmädchen und liebesbedürftiger Jugendlichen ist faszinierend.

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