Der Nebel dämpfte ihre Schritte auf dem schmutzigen Pflaster. Es gab keine Sterne, keinen Mond. Um diese Zeit kriechen Ungeheuer aus ihren Verstecken, dachte Mercy, und Bibliomanten in ihre Lesesessel. Und Mister Malahide verwandelte Tinte in Blut.

Bücher sind magisch und es gibt viele Menschen, die ihre Magie, die sogenannte Bibliomantik, nutzen können. Mercy Amberdale ist eine von jenen Menschen. Nach einem schrecklichen Unfall wendet sie sich jedoch von der Bibliomantik ab und beschafft reichen Büchersammlern in ganz London seltenste Erstausgaben und besondere Exemplare. Doch als plötzlich ein Buchhändler in seinem Laden verbrennt und kein einziges Buch mit ihm, beginnt Mercy, Nachforschungen anzustellen. Sie ahnt nicht, dass sie Geheimnisse aufzudecken droht, nach denen einige Menschen seit Jahren suchen, und die andere Menschen mit aller Macht zu verheimlichen versuchen.

Zunächst hatte das Cover des Buches mein Aufsehen erregt, da es optisch sehr ansprechend gestaltet wurde. Aber auch die Geschichte ist großartig. Man wird allerdings von der ersten Seite an ohne jegliches Vorwissen in die Geschichte gezogen, sodass die ersten Szenen etwas unklar sind. Doch irgendwann hat man sich richtig reingelesen und fiebert mit. Mir gefällt die Magie, die sich durch das ganze Buch zieht und auch der fantastische Schreibstil des Autors sehr.

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