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Ich gebe mir Mühe, nicht Paranoid zu sein und mir nicht das Leben davon verderben zu lassen. Und nicht jeder, der jemanden finden möchte, ist ein kranker Spinner. Nehmt zum Beispiel mich und meine Suche nach Alex. Ich bin kein Greg Grumbacher. Der Unterschied
ist nämlich die Absicht. Der Unterschied ist, dass Greg uns Schaden zufügen wollte, ich möchte dagegen nur sichergehen, dass Alex ein realer Mensch in meinem Ater ist, vorzugsweise männlichen Geschlechts, und nicht irgendein Geisteskranker, der meine Augäpfel für finstere Laborexperimente herausreißen will. Das hat nichts mit nachstellen zu tun, das ist sondierung des Terrains. Es ist zu unser beider Schutz, ernsthaft – meines eigenen und Alex‘. Wenn es mit uns was werden soll und er die Person ist, als die ich ihn mir vorstelle, wird alles gut. Er wird wunderbar sein und am Ende des Sommers sind
wir über beide Ohren inneinander verknallt und werden uns Der Unsichtbare Dritte beim Filmfestival am Strand ansehen und ich werde ihn gar nicht mehr loslassen.

So hätte es laufen können. Ein einfacher Plan. Bailey zieht zu ihrem Vater. Genau in den kalifornischen Küstenort, in dem auch Alex aus dem Film-Forum lebt. Wie oft hat sich Bailey schon vorgestellt wie Alex sein könnte. Doch sie beschließt vorerst gegenüber Alex nichts zu sagen und versucht ihn ersteinmal zu finden und dann eine Entscheidung
zu treffen. das passt genau zu Bailey. Immer versucht sie jeglicher Konfrontation und das Unangnehme zu vermeiden. Darin ist sie eine Meisterin. Doch diesmal läuft nichts nach Plan. Es ist wesentlich schwieriger Alex zu finden als Bailey sich vorgestellt hätte. Außerdem hält ihr neuer Ferienjob sie mächtig auf Trab. Und dann ist da noch
Porter. Porter, der sie immer wieder in die Enge treibt. Porter, bei dem keines ihrer Ausweichmanöver zu funktionieren zu scheint. Porter, den sie durch seine provuzierende Art abgrundtief hasst. Doch je länger sie mit Porter zu tun hat, desto besser lenrt sie ihn kennen und Bailey wird schnell klar, dass er ihr näher geht als sonst
jemand. Bailey verbringt immer mehr Zeit mit Porter und ihre Chat-Freundschaft mit Alex beginnt langsam zu bröckeln. Und langsam muss Bailey sich entscheiden. Soll sie Alex alles erzählen? Das sie ihn belogen hat? Oder hat sie überhaupt noch Gefühle für Alex? Schließlich hat sie jetzt Porter, der ihr Herz höher schlagen lässt.
Keine Konfrontation. Alex müsste es nie erfahren. Oder?

Eine wirklich schöne Geschichte. Über Liebe, Schmerz und Vertrauen.
Über ein Mädchen, das herrausfindet, wer sie ist. Auch wenn mir bereits
Anfang ein recht deutliches Ende vor Augen stand, konnte ich mich
dem Bann von Bailey, Porter und Alex nicht entziehen. Für die
Romantiker unter uns ein absolutes muss!!

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