20170609_151403

 

Maggie ist blind. Und sie hasst es. Aus tiefstem herzen. Blind zu sein und darauf beschränkt zu werden. Doch wer sie ist, und was sie jetzt mit sich anfangen soll, weiß sie auch nicht so recht. Ihr großer Traum Profifußballerin zu werden ist vor sechs Monaten mit ihrer Bindehaut Entzündung gestorben. Und damit auch ihr enges Verhältnis zu ihrer Mutter. Denn sie hatte den gleichen Traum für ihre Tochter gehabt und nun hatte sich eine Kluft zwischen ihnen aufgetan, die keiner von beiden zu überwinden vermag. Und Maggies Vater? Auch er war mit der Situation überfordert und behandelte Maggie wie ein rohes Ei. Aber Maggie wolte nicht so behandelt werden. Sie wollte
nichts von all dem. Die neue Schule für Blinde, die sie besuchte, ertrug sie nur mit Sarkasmus und von ihren Mitschülern wolte sie erst recht nichts wissen. Und ihren dämlichen Blindenstock konnte sie auch nicht leiden. 

Und dann passierte es! Maggie konnte wieder sehen. Sie war sich sicher, dass sie haluzinierte. Denn sie sah nur eine Person. Ben, einen zehnjärigen Jungen mit dem ehlichsten Lächeln, dass Maggie je geshehen hatte. Sie konnte ihn sehen. Diesen Jungen, der ihre Welt veränderte. Der ihr zeigte, dass Enzyklopädien spannend sein können und jeder ein absolutes Ding haben muss. Zwischen Maggie und Ben entsteht eine Freundschaft, die Maggies Welt einen neuen Sinn gibt. Doch wie soll sie mit Bens Bruder umgehen, Mason, der sie nicht nur
offensichtlich nicht leiden kann sondern zu allem überfluss noch der Sänger ihrer absoluten Lieblingsband ist. Und wie soll sie ihren Eltern zeigen, dass sie auf Grund ihrer Blindheit nicht gleich Unsichtbar ist. Und auf Platz eins ihrer Probleme steht eine
entscheidende Frage: Wieso kann Maggie Ben sehen?

Witzig, berührend und einfach magisch!!

Werbeanzeigen